Zum Inhalt springen

Dein erster Lebenslauf

Keine Erfahrung heißt nicht nichts. Es muss nur aufgeschrieben werden.

Ein Abschluss, ein Projekt, das du fertig gemacht hast, ein Job, den du hattest – irgendeiner – und zwei Dinge, in denen du wirklich gut bist. Das ist ein Lebenslauf. Beantworte fünf Fragen, sieh zu, wie er Form annimmt, und exportiere ihn kostenlos.

Kostenlos. Zum Ausprobieren ist kein Konto nötig.

Ausgearbeitetes Beispiel

Fünf Antworten, eine Seite

Maya hat fünf Fragen beantwortet. Das ist der Lebenslauf, der daraus wurde – ohne erfundene Praktika, ohne „leidenschaftliche Selbststarterin“.

  1. Was hast du studiert?

    BSc Environmental Science, University of Leeds, 2023–2026

  2. Ein Projekt, auf das du stolz bist

    Final-year dissertation on urban air quality — 3,000 sensor readings, analysed in R

  3. Ein Job, ganz egal welcher

    Barista at Roast House, Leeds, weekends for two years

  4. Zwei Dinge, die du gut kannst

    Data analysis in R and Excel; explaining things clearly

  5. Wonach suchst du?

    A graduate analyst role in sustainability or environmental consulting

Der Lebenslauf, der aus diesen Antworten entstand.

Mit deinem Lebenslauf ausprobieren

Jetzt deiner

Fünf Fragen und eine Seite, die sich beim Tippen füllt. Nichts wird gespeichert, bis du dich entscheidest, ihn zu behalten.

Wird geladen…

So funktioniert es

  1. Fünf Fragen beantworten

    Was du studiert hast, ein Projekt, ein Job, zwei Fähigkeiten, was du suchst.

  2. Zusehen, wie er entsteht

    Die Seite rechts ist dein Lebenslauf, gezeichnet beim Tippen.

  3. Behalten

    Im Editor öffnen, feilen, Vorlage wählen und exportieren. Kostenlos.

Der Leitfaden

Was in einen Lebenslauf gehört, wenn es noch keine Laufbahn gibt

Das Problem ist das leere Blatt, nicht die fehlende Erfahrung. Jeder, der Schule oder Studium hinter sich hat, hat Dinge getan, die in einen Lebenslauf gehören; er wurde nur noch nie gebeten, sie so zu beschreiben, wie ein Lebenslauf beschreibt. Also fragen wir.

Was du studiert hast

Dein Abschluss oder deine Qualifikation, die Hochschule, die Jahre. Wenn er fertig ist, die Note – falls die Note gut ist. Wenn nicht, das erwartete Abschlussdatum. Das ist der ganze Eintrag, und bei einem ersten Lebenslauf steht er oben, weil er das Größte ist, was du gemacht hast.

Eine Zeile Detail nur dann, wenn sie konkret ist: ein Thema der Abschlussarbeit, ein Modul, in dem du ungewöhnlich gut warst, ein Projekt mit einem echten Ergebnis. „Module u. a. Statistik und Methodenlehre“ ist kein Detail. „Bachelorarbeit zur städtischen Luftqualität aus 3.000 Sensormessungen, Note 1,7“ ist eines.

Ein Projekt

Nicht drei. Eines, richtig beschrieben: was es war, was du getan hast und was dabei herauskam. Ein Projekt ist die Stelle, an der ein erster Lebenslauf zeigt, was ein Job braucht – etwas zu Ende bringen, mit Daten arbeiten, mit Menschen arbeiten – ohne dass ein Job es gezeigt haben muss.

Studienprojekte zählen. Alles, was du außerhalb gebaut oder organisiert hast, auch, wenn es fertig geworden ist.

Ein Job, irgendeiner

Das Café, der Laden, der Sommer im Lager. Wer Einsteiger-Lebensläufe liest, sucht hier keine Einschlägigkeit; gesucht wird der Beleg, dass du erschienen bist, dass man dir vertraut hat und dass du besser geworden bist. Also schreib es so:

Entschuldigend

Barista – Wochenendjob zur Finanzierung des Studiums.

Belegt

Barista (Wochenenden) – über 200 Gäste pro Schicht im Zweierteam; ab dem dritten Monat mit Öffnen und Kassenabschluss betraut.

Wenn du wirklich noch nie für etwas bezahlt wurdest, nimm das Nächstliegende: ein Amt in einem Verein, ein Ehrenamt, eine regelmäßige Verantwortung zu Hause oder im Familienbetrieb. Beschreibe es genauso.

Zwei Dinge, in denen du gut bist

Zwei, und überprüfbar. Ein Werkzeug, eine Sprache, eine Methode, die du tatsächlich benutzt hast: R, Excel, QGIS, „klar erklären können“. Nicht „Kommunikationsfähigkeit“ – das kann niemand aus einer Liste prüfen, und behaupten es alle. Die Punkte unter Projekt und Job sind die Stelle, an der sich weiche Fähigkeiten zeigen.

Was du suchst

Ein Satz, oben, damit die Lesende weiß, was sie mit dir anfangen soll: „Suche eine Einsteigerstelle als Analystin im Bereich Nachhaltigkeit oder Umweltberatung.“ Das macht aus einem Lebenslauf eine Bewerbung.

Was du nicht tun solltest

Erfinde kein Praktikum. Liste nicht jedes Modul auf. Schreib nicht „leidenschaftlich“ – niemand wurde je eingestellt, weil er im Lebenslauf leidenschaftlich war. Bleib auf einer Seite. Und schick nicht denselben ersten Lebenslauf an jede Anzeige; sobald er existiert, ist das Zuschneiden auf jede Stelle die nächste Fähigkeit, die du lernst, und die, die Antworten bringt.

Häufige Fragen

  • Alles, worauf man sich bei dir verlassen hat: ein Amt in einer Hochschulgruppe, ein Ehrenamt, ein Gruppenprojekt, das du geleitet hast, ein Sommer im Familienbetrieb. Der Abschnitt darf Berufserfahrung heißen, ohne dass jeder Eintrag bezahlt war.

  • Wenn du studierst oder gerade fertig bist, reicht eine Zeile zur Schule – gelesen wird der Studienabschluss. Wenn du nicht studierst, ist dein Schulabschluss dein Bildungsabschnitt und verdient die Details: Abschluss, Schule, Jahr und die Note, wenn sie gut ist.

  • Eine Seite. Bei Einsteigern wird ein kurzer Lebenslauf erwartet, und ein langer macht misstrauisch. Länge entsteht aus Füllmaterial, und Füllmaterial fällt auf.

  • Nein, und immer mehr Unternehmen bitten ausdrücklich darum, keines zu schicken. Ein Foto ist in Deutschland noch verbreitet, aber nicht verlangt, und niemand wird wegen eines fehlenden Fotos aussortiert. Der Platz ist für Inhalt besser genutzt.

  • Ja. Einen Lebenslauf erstellen, aus den kostenlosen Vorlagen wählen und als PDF exportieren ist kostenlos, ohne Wasserzeichen. Bezahlt sind die Funktionen, mit denen du den Lebenslauf später auf einzelne Stellen zuschneidest.

  • Nicht, um ihn hier zu bauen. Für das Behalten brauchst du eines – damit du zurückkommen, bearbeiten und exportieren kannst – und die Anmeldung ist eine E-Mail-Adresse und ein Code.

Keine Erfahrung heißt nicht nichts. Es muss nur aufgeschrieben werden.

Das Tool ist nur ein Stück weiter unten, und es ist kostenlos. Nichts wird gespeichert, bis du entscheidest, es zu behalten.